Montag, 3. August 2015

Rezension: Wach auf, wenn du dich traust von Angela Mohr

*~* Worum es geht? *~* 

Eine Woche Zelten und das ohne Eltern klingt in den Ohren von Jenny mehr als gut. Gemeinsam mit ihrer besten Freunden und 17 anderen jugendlichen geht es los. Doch Jenny hätte niemals damit gerechnet das dieser Ausflug alles andere als entspannt wird, er wird für sie zu einem echten Albtraum!
Die Woche besteht aus unterschwelliger Gewalt, spielen die für Unruhe in der Gruppe sorgen. Jeder der nicht mitmacht und mit allen anderen an einem Strang zieht oder einfach nicht ins Bild passt hat es sehr schwer!
Jenny sieht die Gefahr, nicht als einzige, dennoch ist sie die einzige die versucht etwas dagegen zu tun. Leider ohne Erfolg, denn sie kann nichts mehr machen... Sie wird zur Zielscheibe der Gruppe mit schweren Folgen!

*~* Meine Meinung *~*
 
Zum Inhalt kann man nicht viel sagen, denn damit würde man einfach zu viel vorweg nehmen, hier also nur ein kleiner Einblick und meine Meinung...

Jenny freut sich sehr auf die Freizeit mit neunzehn weiteren Jugendlichen, mitten im Wald und in völliger Isolation. Schnell wird ihr klar, das hier etwas nicht stimmt, dass die keine normale Freizeit ist. Denn ihr Betreuer, scheint es zu mögen die Gruppe zu spalten. Dies geschieht in eher unscheinbaren Spielen, die nur der Anfang sind...
Was zunächst harmlos erscheint, wird unerwartet bitterer Ernst. Doch niemand traut sich etwas zu sagen, zu wiedersprechen oder Hilfe zu holen. Außer Jenny, sie versucht die Gruppe wachzurüttel, ihnen klar zu machen was hier falsch läuft. Das man als Gruppe niemanden ausschließen sollte, doch genau diese geschieht. Jenny bekommt die Folgen zu spüren, strafen vom Freizeitleiter und später noch eine bittere Rache mit ungeahnten Folgen...

Dieser Roman greift ein sehr wichtiges Thema auf: Zivilcourage!
Leider wird dieses Thema viel zu oft verschwiegen, einfach nicht beachtet. Was in diesem Buch sehr gut rüberkommt, ist die Angst etwas dagegen zu tun.
Doch auch Mut zahlt sich nicht immer aus, wie die Protagonisten erfahren muss.

Die Figuren finde ich relativ blass, ich konnte mich anfangs mit niemanden anfreunden. Jenny die Protagonisten gefiel mit im Verlauf der Geschichte immer besser. Hier stellt sich ganz klar die Frage: Wann fängt Zivilcourage an und wann hört sie auf?
Jenny kann den folgen ihres handelns, das ich mehr als bewundere nicht entkommen. Im Gegensatz zu den anderen verschließt sie nicht ihre Augen sondern versucht die Situation zu retten. Leider ohne großen Erfolg...

Rund um, eine nette Geschichte über ein wichtiges Thema. Jedoch finde ich dieses Buch mehr geeignet als Lektüre für Schüler..  


*~* Mein Fazit *~*

Lesenswert, um sich mit dem Thema Zivilcourage auseinanderzusetzten. Jedoch eher, für Schüler die sich damit beschäftigen.
Die Figuren sind relativ blass gehalten, bis auf Jenny sticht nur noch der Freizeitleiter hervor durch seine mehr als ruppigen Art - also nicht positiv.
Dennoch hat die Autorin Spannung mit eingebaut, die Idee Kapitel 1 wie einen Prolog zu gestalten fand ich sehr gut was das ganze interessant macht..

Das Buch haut mich denn nicht vom Hocker.. Ich kann es Schulklassen als Lektüre empfehlen.. da hört es dann auch schon auf... Deshalb bewerte ich diese Buch so:

Das Buch bekommt vor mir: 3 von 5 Leseeulen 

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