Sonntag, 19. April 2015

Kurzgeschichte: Wintermond

 Liebe Leseeulen,


ich habe nicht nur das große Hobby Bücher sondern auch das Schreiben.  Leider habe ich seit Monaten viel zu wenig Zeit dafür, aber ich habe große Lust wieder damit zu beginnen. Ich dachte mir, dass ich euch einfach mal etwas von mir zeige.. 

Viel Spaß,

#LeseeuleSina

Wintermond


Die Luft ist kühl, doch das ist mir egal. Ich liebe den Schnee, er ist noch frisch. Langsam bahne ich mir eine Weg durch die hohe Schneedecke.
Ich Suche nach einem geeigneten Platz, ich schaue hoch in den Himmel. Er ist dunkel, aber die Sicht ist klar.
Mein Blick findet den Mond, er scheint hell und zieht mich weiter.
Ich achte nicht darauf wo ich hin gehe. Meine Füße tragen mich, ich sehe mich um. Doch hier wahr ich noch nie.
Ich lasse meinen Blick durch die Gegend wandern, hier schient es friedlich zu sein.
Irgendwo vor mir höre ich ein Geräusch, ohne groß nachzudenken laufe ich dem Geräusch entgegen. Vor mir bewegt sich etwas. Doch ich bin noch zu weit weg um zu erkennen was es ist.
Kühle Luft erfüllt meine Lungen. Vorsichtig pirsche ich mich an. Bald bereue ich mein Verhalten!
Direkt vor mir Sitz ein großer Wolf. Er scheint mich nicht zu bemerken. Nur ist nicht klar was ich jetzt machen soll.
Entweder laufe ich weg, und er wird mich bemerken oder ich bliebe hier stehen und er wird mich hier entdecken.
Ich schrecke aus meinen Gedanken auf, als mich etwas am Mantel zieht. Ich sehe ab mir herab. Vor mir steht ein kleines Mädchen. Sie hält einen Stock in der Hand. Panisch schaue ich mich um. Auf der Suche nach dem Wolf, dich er ist weg.
Mist, mist ,mist!
Das Mädchen entfernte sich von mir. Unmöglich konnte ich sie hier draußen lassen. Ich folge ihr durch den Schnee. Sie führte mich auf eine noch völlig unberührte Sicht aus Schnee.
Die kleine sieht sich nach mir um, als sie mich entdeckte blieb sie stehen. Ich halte die Luft an, wie aus dem nichts tauchte neben ihr der Wolf auf.
Sie sieht mich an, und streichelte den großen Wolf liebevoll.
In seinen Augen liegt wahrhaftige Zuneigung.
Die kleine hebt den Stock und beginnt etwas in den frischen Schnee zu schreiben.
Meine Angst verfliegt, einen Schritt nach dem anderen gehe ich auf die Kleine zu.
Sie lächelt mich an und deutet mir, dass ich mich neben sie stellen sollt.
Ich tue dies, und lese was sie in den Schnee geschrieben hat.
"Ihr seit eins, auf ewig. Winter und Mond."
Ein Licht fällt auf uns herrab. Ich sehe zum Himmel. Mondlicht erfüllt uns und ich fange an mich zu verändern. Meine Hände verformen sich, ich gehe zu Boden. Ich verspüre keine Schmerzen.
Sie hatte recht, wir gehören zusammen. Ich werde zu dem was Er ist. Wir sind eins, dass kleine Mädchen krauelt mich hinter mooeinem Ohr. Sie wendet sich von uns ab und geht davon, ohne einen Blick zurück zuwerfen
Zu jedem Wintermond treffen wir uns mit dem kleinen Mädchen auf dieser Lichtung.
Egal was sie mit mir gemacht hat, ich will es nie wieder ändern!

[© Welt der Leseeulen]

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