Sonntag, 11. Mai 2014

Rezi: Blood On My Hands

Allgemeines:
 


Rezi Blood on my hands Titel: Blood on my hands
Von: Todd Strasser
Seitenzahl: 272
Verlag: Carlsen
Format: Taschenbuch
Preis: 9,99 €


Kurzinhalt:


Die schöne Katherine, Anführerin eines geheimen High-School-Zirkels, wird ermordet aufgefunden. Neben der Toten steht ihre Mitschülerin Callie - ein blutiges Messer in der Hand. Doch bevor jemand sie packen kann, flüchtet Callie. Ein nervenaufreibendes Versteckspiel beginnt: fünf  lange Tage versucht Callie ihre Unschuld zu beweisen und die von ihr verdächtigte Dakota zu überführen. Fünf lange Tage, in denen sich ein unheimliches Netz aus Intrigen offenbart.

Meine Meinung:


Callie wird neben Katherine, die zu diesem Zeitpunkt bereits Tod ist vorgefunden. Verzweifelt und ohne zu wissen was sie tun soll, greift sie noch der Mordwaffe – einem Messer. Noch bevor sie etwas klarstellen kann beginnt ihr ganz persönlicher Albtraum!
Callie flüchtet, denn sie will ihre Unschuld beweisen.
Einer der Gründe, weshalb ich das Buch gerne weitergelesen habe waren die Zeitsprünge: erst befinden wir uns im hier und jetzt, dann folgt ein Sprung in die Vergangenheit.

Klingt zunächst ganz gut, aber ich will nicht zu viel von Inhalt vorwegnehmen. Doch je mehr man ließt, umso klarer wird wie die Geschichte enden wird. Zum mindestens kann man es nach und nach denken. Dennoch bin ich bis zum Schluss nicht auf die/den wahre/n Täter/in gekommen.

Mit den Personen an sich konnte ich mich nicht identifizieren. Bei Callie jedoch empfand ich am Anfang Mitleid, sie tat mir leid. Aber dies verblasste mit der Zeit, ich kann nicht genau erklären wieso. Aber irgendwann wurde mir ihr Verhalten zu stumpf, ebenso bei den anderen Personen.
Dadurch entwickelte sich bei mir eine Abneigung gegenüber einigen Personen. Auch von der Spannung her fehlt mir einiges.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist wie nah die Geschichte das Verhalten von Jugendlichen (natürlich nicht allen!!) wieder gibt!
Katherine ist das typische Beispiel, für Leute von denen man sich definitiv fernhalten sollte. Sie tun einem nicht gut und trotzdem ziehen sie einen magisch an. Viel zu schnell lässt sie Callie in diesem Strudel aus Manipulation und dem Gefühl der Abhängigkeit hineinziehen.
Dies liegt auch zum Teil an ihren Familienverhältnissen! Ihr Bruder sitzt im Knast, der Vater ist pflegebedürftig und ihre Mutter muss ihn Pflegen – logisch das man sich dann jemanden sucht - ich würde mal sagen – zu dem man aufsehen kann.
Genau diese Erfahrung macht Callie während der gesamten Geschichte, denn immer wieder gibt es Zeitsprünge. Diese machen deutlich, dass man eine lange Zeit braucht bis man merkt, das einem diese ganze Sache nicht gut tut.
Das Ende der Geschichte ist zum Teil hervorsehbar, denn natürlich wird Callies Unschuld bewiesen.

Doch wer Katherine auf dem Gewissen hat werde ich an dieser Stelle natürlich nicht verraten!

Fazit:


Wer ein funken Wahrheit finden will, sollte sich diese Buch lesen. Denn es zeigt deutlich wie viel Macht eine einzelnen Person über einen übernehmen kann. Was wie ich finde sehr erschreckend ist!
Wer jedoch Spannung erwartet sucht sie hier, meiner Meinung nach zum Teil vergebens. Es ist zum Ende hin Spannend - aber was ist mit dem Anfang? Da fehlt definitiv etwas! Deswegen bekommt das Buch vom mir:



Jedoch finde ich, solltet ihr euch trotzdem eure eigene Meinungen bilden.

Sina

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